Der erste vollständige Album ´Freakery´stammt aus dem Jahr 2006 und bot recht unmotiviertes Geprügel. Seitdem hatte ich auch nichts mehr von der Band gehört. Das ist nicht verwunderlich, denn die Band löste sich kurz nach der Veröffentlichung auf. Seit 2011 ist der Vierer nun wieder am Start und man hört der Platte an, dass die Jungs und Mädels richtig Bock haben. Sie preschen durch die 14 Tracks und vergessen nicht, den Songs neben allem High Speed Geknüppel auch ordentlich Groove überzuhelfen. So rocken die Tracks straigt nach vorne ohne Energie vermissen zu lassen. So soll es sein. Die Platte entwickelt ordentlich Druck und wird auch nicht durch genreübliche Samples unterbrochen, so kann in einem Guss alles niedergewalzt werden. Dazu trägt auch die Produktion bei, die druckvoll und rau ist. Dass beim Grind mal eine Melodie gepfiffen wird, habe ich vor ´Husband´auch noch nicht gehört. Solche Kleinigkeiten halten die Platte spannend. Grindbands müssen sich lyrisch ja in der Regel zwischen den 3 Ps, Porno, Pathologie und Politik entscheiden. Schön, dass CRETIN letzteres wählen.
Wer beim Death Metal die Mittelfinger Attitüde vermisst und wem der Grind gleichzeitig zu oft im Chaos untergeht, bekommt hier eine empfehlenswerte Schnittmenge. Der Sound auf ´Stranger´ ist nicht neu, aber wirklich gut.
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