Zum Hauptinhalt springen

Creye – II

VÖ: 21. Januar 2021   •   Label:  Frontiers
Zwar scheinen Frontiers dem Album keine Vinyl Version zu spendieren, doch wenn eine solche Scheibe auf den Markt käme, würde ich dem geneigten Hörer dazu raten zuerst die B-Seite zu hören. „Broken Highway“, „Carry On“, „Find a Reason“ oder „Face To Face” folgen zwar alle der Pop-Rock Rezeptur von Bandkopf Andreas Gullstrand, hauen mich jedoch nicht vom Hocker. Lediglich „Siberia“ bleibt bei mir hängen, gefällt mir aber nicht so gut. Ein etwas maues Zwischenergebnis also. Dies ändert sich jedoch auf der zweiten Hälfte des Albums. „Lost Without You“ kann als Aufwärmsong für das folgende AOR-Hit-Quadrupel gelten. „Hold Back the Night“ überzeugt mit tollen Melodien und einem echten Ohrwurm Chorus. „Let The World Know“ versprüht jede Menge positiver Vibes und lädt zum Mitsingen ein. „Closer“ ist einer der Rifforientiertesten Songs des Albums, lebt aber dennoch von seiner poppigen Eingängigkeit und einem großen Refrain. Mit „The Greatest“ liefern CREYE möglicherweise ihr eigenes Bandmantra ab – auf jeden Fall aber einen richtigen AOR-Superhit. Und mit „War of Love“ findet das Zweitwerk der Schweden schließlich einen sehr versöhnlichen Abschluss.
CREYE haben mit ihrer 2017er EP “Straight To The Top” das Ziel ihres Schaffens ausgegeben und mit Songs wie „Hold Back The Night“ oder „The Greatest“ können sie dieses Ziel auch problemlos erreichen. Mit Frontmann August haben die Schweden ein gänzlich unbeschriebenes Ass aus dem Ärmel gezaubert und so läuft „II“ in einer Playlist mit Bands wie GIANT, den frühen H.E.A.T. oder FIRST SIGNAL.





Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren  
Hinweis

Eine Ablehnung wird die Funktionen der Website beeinträchtigen. Möchten Sie wirklich ablehnen?