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Crime In Stereo - I Was Trying To Describe You To Someone

VÖ: 26. Februar 2010   •   Label:  Bridge9/Soulfood

Auch von einem genial geplanten Coup kann nicht die Rede sein. Die Platte, deren Sound wohl als popiger Emocore beschrieben werden kann, überzeugt mich überhaupt nicht. Wenn die Band „heftiger“ zu Werke geht, klingt es wie ein Sturm im Wasserglas und wenn sie popig wird, laufen die Songs nur nett an mir vorbei. Wenn CRIME IN STEREO dann bei ´Not Dead´ mal ganz solide losrocken, scheitern die Songs am fisseligen Gitarrensound. Hörbar ist diese Platte für mich, wenn die Band es wie bei ´I Am Everything That I Am´ oder ´ Dark Island City´ schafft, Atmosphäre in die Tracks zu bekommen. Tracks wie ´Young´ hingegen sind in die Hose gegangen, klingt es doch, als hätte man bei der Schreitherapie des Sängers einfach mal ein Mikro irgendwo im Raum platziert. Für dieses Verbrechen sollten die überlasteten Gerichte das Verfahren wegen Geringfügigkeit und mangelndem öffentlichem Interesse einstellen. Gut wäre eine Auflage wie das Durchhören guter Alternative und Core Scheiben.

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