Stilistisch ist man sich treu geblieben und man reiht sich nahtlos in die Reihe von Stygmata IV, Morgana Lefay, Tad Morose oder auch Nevermore (z.B. "Dirty Demon" und "Misanthrope") ein. Gerade mal 3 Wochen benötigte die Band, um ihre Songs in Demoversion zu präsentieren und damit auch gleich Lorbeeren im Rock Hard abzuräumen.
Ich würde fast sagen, dass man sich durchaus etwas mehr Zeit hätte nehmen können. Die Songs sind handwerklich absolut über jeden Zweifel erhaben und auch die Produktion ist ordentlich, wenn gleich ich mir auch druckvollere Gitarren vorstellen könnte. Das Problem der Scheibe ist, dass ich den ersten Teil irgendwie echt langweilig finde. Erst die o.g. Songs lassen mich mit ihren Vocallines aufhorchen. Die Einstiegsleads zu "2000 Lights" sind ebenfalls eingängig und erfrischend, klingen aber sehr nach Seventh Avenue & Co. Trotzdem geht der Song durchaus in Ordnung.
Ich habe die Scheibe über die letzten Wochen immer wieder laufen lassen und komme immer wieder zu dem selben Ergebnis: genau mein Stil, gute Handwerksarbeit, aber wenig Ohrwurm- oder Hitpotential. Wie gesagt, gerade der erste Teil der Scheibe wirkt enttäuschend blass.
Nehmen wir das Debüt also mal als was es ist: ein erstes Stelldichein einer neuen, durchaus vielversprechenden Band.
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