Dennoch haben wir es bei Dark Illusion nicht mit Unbekannten zu tun, so dürfte Thomas Vikströms kraftvolle Stimme bereits von seiner Arbeit für Candlemass oder Brazen Abbot bekannt sein und Jonas östman trommelte bereits für Malmsteen. Entsprechend qualitativ hochwertig kommt der melodiöse Powermetal des Fünfers aus den Boxen. Während ich beim ersten Probehören zunächst an Hammerfall denken musste, kommen nun immer deutlicher die traditionellen Wurzeln der Jungs durch und ich fühle mich eher an Bands vom Schlage Saxon erinnert (z.B. Power of the Evil oder Runaway on the Loose und vor allem Warlord of the Night). Da die treibenden Double Bass Songs durch ausgetüfftelte Gitarrenläufe begleitet werden und durch gekonnte Arrangements abgerundet werden, wird die Scheibe nicht langweilig und klingt weder altbacken noch wie das hundertste Plagiat etablierter Kapellen. Kompletiert wird der Silberling durch das düstere und sehr gelungene Artwork, so dass einer uneingeschränkten Kaufempfehlung nichtsb im Wege steht.
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