VÖ: 14. September 2007 • Label: Dockyard 1 / Soulfood
von Marc Stoffregen
13. September 2007
Als Hauptinspiration nennt man den Grunge der frühen 90er Jahre, der zu uns aus Seattle rüberschwappte, weshalb sich Bands wie „Nirvana“, „Pearl Jam“ und „Soundgarden“ zu den musikalischen Vorbildern zählen dürfen. Gemein hat man allerdings recht wenig mit diesen Gruppen, klingen „Day Eleven“ doch wesentlich moderner und haben sich eher poppigen bis rockigen Sounds verschrieben, bei denen der metallische Anteil natürlich nicht fehlen darf. Auch gesanglich erinnert man wenig an „Kurt Cobain“ und Co., vielmehr ähnelt der Gesang von Frontmann Janne, dem von Prog Metal/Rock Formationen wie „Queensryche“ und „Fates Warning“. Musikalisch sind mitunter auch punkige Elemente vorhanden, was mit den anderen Zutaten zusammen in einem neumodischen Crossover mündet. Grob würde ich die Band deshalb auch in die Alternative-Schublade einordnen. Die 10 Titel gehen alle gut ins Ohr und tun keinem weh. Richtige Reißer sind in der Tracklist allerdings nicht zu finden. „Sleepwalkers“ ist ein prima Album mit unbeschwerter Musik zum Nebenbeihören, kaufen würde ich es mir allerdings nicht.
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