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Dead Lord - Heads Held High

VÖ: 20. August 2015   •   Label:  Century Media
Autor Bild
von Eric Ossowski
19. August 2015

Und schon stehe ich vor einem Problem: Wie soll man die Begeisterung angemessen in Worte fassen? Nun ja, ich versuche es mal. Nach dem ersten Hören denkt man, dass die Band das Niveau vom ohnehin schon überragenden Erstling "Goodbye Repentance" zwar halten, jedoch nicht toppen kann. Doch halt!

Ein paar Durchläufe später offenbart sich die geballte Musikalität der Band. Die pure Schönheit der Melodie wird, gekleidet in ein warmes Soundgewand, wieder dermaßen gekonnt in den Mittelpunkt gerückt, dass einem ein wohliger Schauer nach dem anderen über den Rücken läuft. Neben typischen Bandhits wie "Farewell", "Ruins" oder "Strained Fools" gibt es auch Ungewöhnliches zu entdecken. Einen Song wie "The Bold Move", der balladesk beginnt, sich dann ab Minute 3 enorm steigert, hätten auch die Prog-Großmeister in den Siebzigern nicht besser hinbekommen. Und das abschließende Quasi-Titelstück lässt einen mit seiner puren Wucht einfach nur fassungslos nach der Repeat-Taste suchend zurück. Dann diese wunderbaren Leads, inspiriert sowohl von Thin Lizzy als auch von Maiden – wow! Und Sänger Hakim Krim hat, obwohl technisch gesehen sicherlich kein großartiger Vokalist, dermaßen viel Gefühl in der Stimme, dass es einfach die pure Freude ist. Haben wir es hier mit dem Album des Jahres zu tun? Falls nicht Maiden oder Slayer ihre alten Großtaten wider Erwarten toppen sollten, dann mit Sicherheit.

Wie soll ich das Ganze nun bewerten? 15 Punkte sind bei mir eigentlich nur AC/DC und...verdammt, ja: DEAD LORD!!!

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