Der Opener kippt gleich Wasser auf meine Skepsis-Mühle. Da gibt es das klassische Wechselspiel zwischen aggressiven Parts und einem Cheasy Chorus. Das ist ja eigentlich OK, aber keiner der Parts überzeugt, sondern sie verbreiten Langeweile. Dieser Eindruck zieht sich auch durch die weiteren Songs. Ich hab das Gefühl, dass die sehr kalkuliert auf Radio und TV Rotation geschrieben wurden. Den absoluten Tiefpunkt erreicht die Scheibe bei ´Forever And A Day´ - einer unglaublich schnulzigen Ballade, in der die Band versucht, durch Klavier und Streicher große Gefühle zu wecken. Merkwürdiger Weise fangen sich die Amis danach aber und die zweite Hälfte der Platte ist wesentlich besser gelungen. Mit ´We Sing Today For A Better Tomorrow´ ist dann sogar noch ein richtig starker Song auf dem Album gelandet. Junge Mainstreamrocker werden an DIMOF ihre Freude haben. Ich hätte nach 4 Jahren Pause seit der letzten Platte eine enthusiastischere Platte erwartet.
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