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Def Leppard - Songs From The Sparkle Lounge

VÖ: 25. April 2008   •   Label:  Bludgeon/Universal


Für Songs wie "Pour Some Sugar On Me" werden die Herren in den Staaten nach wie vor geliebt, was nun sogar zu der interessanten Zusammenarbeit mit Countrystar Tim McGraw führte. Allerdings hört man seinen Einfluss bei "Nine Lives" nicht heraus, wie ich finde. Die erste Single des neuen Albums ist ein gradliniger Rocker mit recht eingängigem, aber nicht spektakulär gutem Chorus.
Wie schon auf "Euphoria" versucht man sich beim opener "Go" an einem zeitgemäßen Gewand - meiner Ansicht nacht steht dies den Jungs nicht besonders und ich würd sie lieber im wallenden 80iger/90iger Dress sehen. Mag "Let's get rocked" für viele Leute zu poppig gewesen sein, so bleiben doch die musikalischen Ergüsse aus "Hysteria" Zeiten unvergessen - und leider auch unerreicht.
"Songs from the Sparkle Lounge" (eine Anspielung an den Backstagebereich der Band, der zum Songwriting genutzt wurde) ist ein Def Leppard Album von der Stange: solide Melodien, rockige Riffs, einige Ahs und Uhs, aber kaum eine Spur von der Energie von Songs wie "Demolition Man", von der Spritzigkeit und Frische eines "Let's get Rocked" und nicht die Klasse von Alben wie "Hysteria" oder "Pyromania".
Erst gegen Ende der CD wird mit "Bad Actress" (erinnert irgendwie etwas an alte Bryan Adams) und "Come Undone" bzw. dem Refrain von "Gotta Let It Go" ein wenige Schwung in die Sache gebracht.
Insgesamt ein solides Hardrock ALbum mit deutlichem Def Leppard Stempel, das sich aber meist auf der rechten Spur bewegt und sehr auf Nummer sicher geht. In diesem Fall hätte ich den Werbeslogan der Verkehrswacht lieber umgedreht: "Rasen statt Reisen!"

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