Wenn eine Band zwei Jahre nach ihrer Gründung gleich so ein geiles Teil darbietet, will das schon was heissen! Ein paar Recherchen später stellte ich fest, dass alle Bandmitglieder schon viel musikalische Erfahrung gesammelt haben. Ein gutes Beispiel ist der Gitarrist Hank Shermann, der unter anderem bei Mercyful Fate mitspielt, und auch der Rest der Gruppierung werkelte schon bei diversen mehr oder weniger bekannten Bands mit. Dem entsprechend sind auch die Songs auf der Platte. Neben schnellen, thrash-typischen und agressiven Riffs, gibt es auch bedrückende und nachdenklich stimmende Parts, die einen vom Wutanfall bis zum Heulkrampf alle Gefühlsregungen durchleben lassen. Die Soli und Clear-Vocal Passagen machen viele Stücke recht abwechslungreich und runden die Sache wunderbar ab. Sehr schön lässt sich dies in My Tongue heraushören, bei dem sich in jeder Strophe ein riesiger Freiheitsdrang aufbaut, um sich anschließend im Refrain zu entladen. Ghost Hunt ist ebenfalls ein echter Ohrwurm. Beginnend mit einer Melodie, die jedem Horror-Shooter die richtige Würze geben würde, geht es mit wütendem Thrash-Geknüppel weiter. Im Mittelteil gibt es ein schönes Akkustikgeklimmper, das wiederrum in einen Tobsuchtsanfall umschlägt. In meinen Augen gibt es nicht das Geringste an der Scheibe auszusetzen und ich möchte sie jedem anspruchsvollen Thrash-Fan empfehlen, denn das, was die Jungs aus Dänemark und den vereinigten Staaten da zusammengebastelt haben, bekommt man nicht jeden Tag auf die Ohren.
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