Das schaffen sie gerade deshalb, weil sie nicht versuchen, den 10.000sten Aufguss des Göteborg Sound zu fabrizieren. Die Band verfeinert den rockenden Death Metal mit Melodien, die irgendwo zwischen klassischem Metal und Black Metal angesiedelt sind. Diese Gitarrenmelodien haben wie bei ´Remember 13th December´ wirklich Klasse und brennen sich ein. Da ist es um so lobenswerter, dass die Band es schafft, auch geniale Parts wohl dosiert einzusetzen - so dudeln sie sie nicht tot. Trotz dieser Eingängigkeit und der melodiösen Ausrichtung klingt die Platte immer rau und düster und wirkt so nicht kitschig. Leider gilt das nicht für den letzten Track, der mir dann doch zu verspielt ist. Schade, die Platte hätte ein Finale Furioso verdient. Unterm Strich bleibt aber eine starke Scheibe, die Fans unterschiedlicher Lager ansprechen sollte. Ein Grund mehr, sich mal bei www.destructive-behavior.de umzusehen, ist die Tatsache, dass die Jungs textlich auf Stumpfheit verzichten und sich wohl nicht nur um die Songs ihre Gedanken machen. Kann ja auch nicht schaden.
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