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DGM – Tragic Separation

VÖ: 08. Oktober 2020   •   Label:  Frontiers Music
Klingt der Opener „Flesh and Blood“ anfangs noch stark nach älteren Symphony X, löst der Refrain Freudengefühle aus. Beim zweiten Song „Surrender“ weitet sich dieser AOR Ansatz wunderschön aus. Das erinnert mich sogar an die Kanadier Harem Scarem. „Fate ist wieder etwas technischer, kann aber auch mit starken Melodien und Dynamik überzeugen. An dieser Stelle muss ich Sänger Marco Basile erwähnen, der wie eine Mischung aus Russel Allen (Symphony X), Glynn Morgan (Threshold) und Kevin DuBrow (Quiet Riot) klingt. Dieser Mann beherrscht sein Organ wunderbar. Aber der Rest der Band hat auch so einiges zu bieten. Zu hören im starken Titeltrack, der auch ein wenig an die Progressive Metaller Shadow Gallery erinnert. Starke Gitarrenarbeit, fette Akzente an den Tasten und auch die Rhythmus Sektion überzeugt durch eine Mischung aus Stabilität und Innovation. Am besten gefällt mir aber die Eingängigkeit bei den meisten Songs, obwohl es die Italiener bei „Turn Back Time“ vielleicht ein Stück zu gut meinen. Immerhin nimmt die Nummer noch einmal richtig Fahrt auf und weist Nuancen von europäische Speed Metal Trademarks auf. Kommen wir zum Fazit. Das Rad wird hier zwar nicht neu erfunden, aber das muss ja nicht dauernd erwartet werden. Steht ihr auf frühe Dream Theater, Shadow Gallery, Symphony X und Threshold mit viel Melodien, solltet Ihr euer Gefallen finden. Die Produktion kann durch einen dichten, aber doch transparenten Sound ebenfalls überzeugen. Für mich lohnt sich die Anschaffung von Tragical Separation, da mir die Mischung aus (naja…) 90er Progressive Metal und „kommerziellem“ Melodic Rock sehr gefällt. Klarer Tipp für Genre Fans!

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