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Die Drei Fragezeichen und der Mottenmann (206)

VÖ: 17. Juli 2020   •   Label:  Europa
Um den Fall um den rätselhaften Mottenmann zu klären, müssen die Juniordetektive in der Vergangenheit ihres Auftraggebers Mr. Huntington wühlen. Dieser ist davon überzeugt, dass ihn die Vergangenheit seines Vaters nun eingeholt habe, und dass der Mottenmann nicht nur Unglück über ihn, sondern auch über seine Nachbarn bringen wird.
Mehrmals sind Justus, Peter und Bob dem Mottenmann dicht auf den Fersen, doch die riesige „Motte“ schüttelt die DREI FRAGEZEICHEN immer wieder ab. Schließlich gelingt es den Juniordetektiven aber dennoch den Mottenmann zu überführen.
Neben Justus‘ gutes Ohr für Details und seiner Kombinationsgabe, ist es vor allem den Recherchen von Bob Andrews zu verdanken, dass die DREI FRAGEZEICHEN das Rätsel lösen können. Erstaunlicherweise ist selbst der sonst etwas schreckhafte zweite Detektiv davon überzeugt, dass es den Mottenmann nicht wirklich gibt.
Christoph Dittert, der bereits für Fälle wie „Schattenwelt“, „Der Mann Ohne Augen“ oder „Im Bann des Drachen“ verantwortlich zeichnete, erzählt hier eine wirklich spannende Geschichte, in der die Fähigkeiten aller drei Fragezeichen gefordert sind. Die Lösung des Falls ist also eine echte Teamleistung. Dabei erinnern einige Zutaten des Falls an verschiedenen Stellen auch an frühere Folgen der DREI FRAGEZEICHEN. So muss ich bei der Eröffnungsszene unweigerlich an den Anfang des Falls um den „Karpatenhund“ denken. Der Auftritt der kleinen Xeni erinnert an die Konstellation im „Tanzenden Teufel“ – und ohnehin reiht sich der Mottenmann in eine gute Tradition unheimlicher Erscheinungen ein: Der tanzende Teufel ist da nur ein Beispiel, denn schließlich hatten es die Detektive auch schon mit einer wandelnden Vogelscheuche zu tun, mit einem „gefiederten Schrecken“, einem unheimlichen Drachen oder einem Bergmonster.
Neben Wolfgang Häntsch als verzweifeltem Mr. Huntington überzeugt mich vor allem Erzähler Axel Milberg mal wieder auf der ganzen Linie. Er hat zwar seinen eigenen Stil, orientiert sich aber auch am unvergessenen Peter Pasetti.
Der Fall „Mottenmann“ ist nicht nur ein tolles Abenteuerhörspiel für Jung und Alt, sondern überzeugt auch durch hervorragende Sprecher und ein tolles Covermotiv. Genau das Richtige also für lange Staus im Ferienverkehr.
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