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Die Drei Fragezeichen und der weiße Leopard (212)

VÖ: 20. Oktober 2021   •   Label:  Europa
Doch anders als beim „rasenden Löwen“, handelt es sich beim „weißen Leopard“ nicht um ein wildes Tier, sondern um eine japanische Prunkschale. Der Autor Hendrik Buchna greift hier also eine schöne Tradition auf, die Fans mit dem Titel etwas in die Irre zu führen. Aber auch inhaltlich gibt es noch weitere Verweise auf die Vergangenheit, denn der weiße Leopard ist mit einem Fluch belegt – eine Gefahr, der sich die drei Juniordetektive auch bereits in den Fällen „flüsternde Mumie“ oder „Fluch des Rubin“ ausgesetzt sahen. Mr Fairfax, der Besitzer der Prunkschale, kämpft jedoch nicht nur gegen den Fluch, sondern auch gegen einen den schwerreichen Industrielen Miyazawa, der den weißen Leopard unbedingt zurückkaufen möchte. Und auch andere Menschen scheinen Interesse an der Schale zu haben. Die Drei Detektive nehmen also ihre Arbeit im Haus von Mr Fairfax auf – offiziell als Assistenten von Conklin. Doch sie stehen unter Beobachtung. Nachdem die Schale trotz scheinbar unüberwindbarer Sicherheitsmaßnahmen dennoch verschwindet, fällt der Verdacht bald auf Larry Conklin. Doch nach intensiven Recherchen müssen Justus & Co den Kreis der Verdächtigen erweitern und es gelingt ihnen ein wahres Possentheater aufzudecken: Das Kartenhaus – oder besser die Villa – der Lügen fällt in sich zusammen.
Am Ende gibt es – wenn man Bob glauben darf – ein Happy End wie aus dem Bilderbuch. Und bis es soweit ist, wird der Hörer gut unterhalten. Der Autor mischt Drei Fragezeichen Tradition mit zeitgenössischem Japan-Style, so dass ältere und jüngere Fans gleichermaßen auf ihre Kosten kommen.

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