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Die Drei Fragezeichen – Feuriges Auge (200)

VÖ: 18. Juli 2019   •   Label:  Europa
In drei (Buch), vier (CD) bzw. fünf (LP) Teilen erzählt André Marx die Geschichte des Feurigen Auges weiter und beginnt dabei recht unvermittelt in einem alten Bergwerk. Nach dessen Besuch verschwindet der 1. Detektiv spurlos und seine Kollegen setzen alles daran, um Justus zu finden. Dabei treffen sie auf allerhand Spuren aus der Vergangenheit, denn Marx greift nicht nur auf den Fall „Der Fluch des Rubins“ zurück, sondern auch auf den 100. Fall „Das Rätsel der Sphinx“. Um jüngeren Hörern den Zugang zur Geschichte zu ermöglichen, wird vor allem auf der ersten CD recht viel zurück geblickt und über die Vergangenheit erzählt. Dies kann für ältere Fans stellenweise etwas langatmig wirken, ist aber wohl unverzichtbar.
Doch spätestens ab der Hälfte der zweiten CD nimmt der Fall Fahrt auf und neben Justus taucht auch August August, genannt Gus, wieder auf. Doch schnell merken die Detektive, dass mit Gus`indischem Freund etwas nicht stimmt. Die weiteren Ermittlungen führen Justus und Gus nicht nur in einen düsteren Kerker, sondern auch auf die Spuren der Geheimorganisation Sphinx. Die Gruppe ist auf der Suche nach dem „Feurigen Auge“ und der „Silbernen Hand“. Doch so sehr sich die DREI DETEKTIVE auch bemühen, ihre Gegner scheinen immer einen Schritt voraus zu sein – und sie gehen zudem denkbar skrupellos zu Werke. „Horatios Geheimnis“ führt die Juniordetektive schließlich nach Indien und in allerhöchste Gefahr. Hoch in den Bergen von Pleshiwar kommt es im sagenumwogenen Tempel der Gerechtigkeit zum großen Showdown.

Mit dieser Jubiläumsfolge liefert Marx tatsächlich ein episches Werk ab. Naturgemäß wird dem Hörer einiges an Sitzfleisch abverlangt, doch es lohnt sich durchzuhalten, denn am Ende hat Marx verschiedene Twists und Turns eingebaut. Darüber hinaus dürfen sich ältere Fans auf ein Wiederhören mit zahlreichen bekannten Charakteren und Sprechern freuen. Axel Milberg führt dabei ein weiteres Mal überzeugend  durch die komplexe Handlung. „Feuriges Auge“ wird den Erwartungen an eine Jubiläumsfolge in jeglicher Hinsicht gerecht, da der Autor gekonnt die verschiedenen Phasen der bisherigen Karriere zu einem neuen, spannenden Fall verknüpft. Gut gemacht.
Schade ist nur, dass die Vinyl-Box dieses Mal keine Picture-LPs, sondern „nur“ schwarzes Vinyl enthält.
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