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Die Drei Fragezeichen – Schattenwelt (175)

VÖ: 03. Juni 2015   •   Label:  Europa/Sony

Justus, Peter und Bob haben sich für Kurse an der Ruxton University eingeschrieben und wurden, sehr zu ihrer Freude, auch angenommen. Nur Peter macht ein langes Gesicht, denn statt der Sportwissenschaften wurde er in einen Kurs für Kreatives Gedichteschreiben eingeschrieben. Und auch Bobs Vater – selber ein Ruxton Alumni – scheint gar nicht begeistert zu sein, dass sein Sohn in seine Fußstapfen tritt. Und tatsächlich fallen den drei Detektiven schon bald die ersten seltsamen Vorgänge auf dem Campus auf: unheimliche Schreie, scheinbar schizophrene Mitstudenten, hochgiftige Kriechtiere und schließlich der Teumessische Fuchs. Justus & Co stoßen immer weiter vor in ein Geflecht aus Lügen und Verstrickungen – fast hat man den Eindruck, dass die Universität nicht viel anders funktioniert als die FIFA. Können ältere Universitätsangehörige wie Professor Roalstad Licht ins Dunkel bringen?

Die Drei Detektive beginnen auf dem Campus aufzuräumen und geraten dennoch immer wieder in Gefahr. Bei einer Dreierfolge fragt man sich immer, ob die Geschichte auch wirklich über die gesamte Spielzeit tragen kann. Ich finde ja. Zunächst bin ich der Meinung, dass der Ortswechsel der Geschichte gut getan hat. Auch die Verknüpfungen zur Vergangenheit in Form von Bobs Vater sind gelungen. Natürlich kann man kritisieren, dass es gerade den Drei Fragezeichen gelingt jahrzehntelange Fehlentwicklungen in kürzester Zeit zu beheben – doch dies liegt sicherlich in der Natur eines Hörspiels.

Der Titel des 175. Falls wäre mit „Schattenwelten“ fast besser gewählt als mit der Singularversion, denn die Detektive stoßen auf eine ganze dunkler Machenschaften im Schatten des herkömmlichen Universitätsbetriebes. Doch gerade diese vielen Verstrickungen machen diese Folge so hörenswert. Oliver Rohrbech, Jens Wawrczeck und Andreas Fröhlich liefern zudem wieder grandiose Arbeit ab. Aber auch die anderen Sprecher füllen ihre Rollen bestens aus. „Schattenwelt“ ist eine gelungene Mischung aus mühsamer Detektivarbeit und unterhaltsamer Action, so dass am Ende eine wirklich gelungene Abenteuergeschichte herausgekommen ist.

Ob die Jubiläumsfolge jemals den Kultstatus der frühen Fälle erreichen wird, bezweifele ich zwar, dennoch macht der aktuellste Fall der Juniordetektive wirklich Spaß. Und wer sich den Fall bisher noch nicht besorgt hat, der kann sich am Freitag gleich die begehrte Picture-Vinyl Versionen besorgen!

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