Die Idylle des Black Lage wird von einem auf den anderen Moment zu einem Ort des Schreckens, als das Detektivtrio Zeuge wird, wie ein Angler offenbar von einem Monster in die Tiefe gezogen wird. Die Nachricht verbreitet sich wie ein Lauffeuer und schon bald ist das beschauliche Städtchen von Abenteurern und Reportern belagert. Schließlich tauchen sogar Fotos des Monsters auf. Die Drei Fragezeichen bieten ihrem Freund Mac Anderson ihre Hilfe an, denn der Fischer sitzt bei all dem Trouble auf dem Trockenen und kann kein Geld verdienen. In einem Schilfgürtel machen die Jungs schließlich eine Entdeckung… Marco Sonnleitner, der, neben zahlreichen Fußballfolgen, bereits für Abenteuer wie „Schrecken aus dem Moor“ oder „Haus des Schreckens“ verantwortlich war, hat mit Folge 193 abermals ein traditionelles Detektivabenteuer mit einer gehörigen Portion Action abgeliefert. Auf dem Weg zur Klärung des Falles wurden einige falsche Fährten und Abzweigungen eingebaut, so dass die Spannung bis zum Ende erhalten bleibt. Für meinen Geschmack greift „Schrecken aus der Tiefe“ viele schöne DREI FRAGEZEICHEN Traditionen auf und dürfte älteren und jüngeren Fans gleichermaßen gefallen. Besonders hervorzuheben ist auch die Erzählleistung von Axel Milberg, der ja nun bereits seit Folge 187 als Nachfolger von Thomas Fritsch an Bord ist. Bei der aktuellen Folge fällt mir aber erstmals besonders aus, dass sich Milberg – gewollt oder ungewollt – am Altmeister Peter Pasetti orientiert. Es gelingt ihm durch Pausen und Betonungen die Dramaturgie der frühen Folgen in die Gegenwart zu transportieren. Super. Auch wenn man zur Fußball-WM fasst eine Fußball-Folge erwartet hätte, bin ich froh, dass es stattdessen mit „Schrecken aus der Tiefe“ eine richtig gute, spannungsgeladene und actionreiche Detektivgeschichte gibt. Pflichtkauf!
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