All diese Kapellen schafften es zu meiner Jugend die Hallen der Region zu füllen und waren die meistgefragten Bands auf allen Festivals der Region und der Republik ansich.
Bis heute bekanntester Songs ist wohl "Saufen, saufen, saufen", der nach wie vor durch textliche Einfachheit und musikalische Eingängigkeit überzeugt.
Nach siebenjähriger Pause kommen die Niedersachsen rotziger als ich sie in Erinnerung hatte wieder auf die Bühne zurück. Hier und dort fühlt man sich an Die Ärzte erinnert (z.B. Thomas), aber man ist gerade gesanglich doch eher etwas rauher als die Berliner - hier fallen mir eher Bands wie C.I.A. ein.
Dass die Scheibe mich von A-O überzeugt, wäre übertrieben, doch Songs wie "Scheissband" oder "Emily" sind durchaus kurzweilige, Punkrocker, die man sich gerne anhört und die sicherlich auch auf einem Sommerfestival nicht schlecht ankommen dürften. Der beste Songs ist allerdings für mich die Coverversion des Hans Waller Klassikers "Heute Hier Morgen Dort". Aber auch an A.O.K. erinnernde Songs wie das schnelle "Labello" haben einen gewissen Unterhaltungswert mit Schmunzeleffekt!
Die Schröders haben eine solide, massenkompatible Punkrockscheibe abgeliefert, die das Zeug dazu hat, die Herzen der jugendlichen Karo- und Streifen-Shirt Trägern im Sturm zu erobern. Musik für die erste Liebe im Jugendcamp oder die erste Pogoerfahrung auf dem lokalen Festival.
Eine Scheibe zwischen Erwachsenpunk und Jugenderfahrung!
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