Mensch, was waren das damals (1989) für geile Zeiten, als das Dream Theater Debut alle Hörer begeisterte. Bis dato hatte auf diese Weise noch niemand Heavy Metal mit Progressive Rock verbunden. Noch im gleichen Jahr verließ Charlie dann die progressiven Metaller, die danach mit „Images & Words“ und neuem Sänger fett durchstarteten. In der Zwischenzeit war Dominici komplett von der Bildfläche verschwunden, um erst wieder 2004 zum 15jährigen Jubiläum vom ersten DT-Album aufzutauchen und einen Aufsehen erregenden Auftritt mit seinen Ex-Kollegen hinzulegen. Nun als gut 17 Jahre später schneit diese CD bei mir herein und klingt als sei die Zeit damals stehen geblieben. Der achteinhalbminütige instrumentale Opener „The Monster“ wahnwitzt fast genauso schön wie 1989 „The Ytse Jam“ und in den folgenden Stücken geht es ähnlich, nur halt mit Gesang, weiter. Das ist heutzutage wenig innovativ, kann aber aufgrund eines gewissen nostalgischen Flairs, vieler toller Hooklines und Melodien sowie hammermäßiger Instrumentalparts überzeugen. Auch Charlie Dominici selbst hat nichts verlernt und seine Stimme hat sogar neue Facetten hinzu gewonnen. Hört nur mal in das großartige „Greed, The Evil Seed“ rein. Genau so oder so ähnlich hätte also das zweite Dream Theater Album klingen können, wäre Dominici damals nicht ausgestiegen. Deswegen gibt es eine klare Kaufempfehlung für alle Fans von Dream Theater und speziell deren Debut. Übrigens ist vor zwei Jahren schon der erste Teil von O3 erschienen, was ich aber nicht mitbekommen habe. Beim ersten Teil handelte es sich um eine Akkustikscheibe. Progressiver Metal funktioniert, wie diese Scheibe beweist aber immer noch am besten mit Steckdose. Welcome back, Charlie
Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren