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Dover - I Was Dead For Seven Weeks In The City Of Angles

VÖ: 23. März 2003   •   Label:  (Chrisalis Records)

Dover kommen aus Spanien und heimsen da regelmäßig Platin für ihre Scheiben ein und waren mit „DJ“ sogar auf Platz eins der Singlecharts - na das kann ja nichts sein sagen jetzt sicher viele. Aber weit gefehlt. Die mehr als fantastischen Vier rocken bodenständig und ohne Trendgeroove einfach drauf los. Ich hatte ja Befürchtungen, daß man nach der sehr fett produzierten „Late At Night“ in den Nu-Metal abdriftet, doch die Band geht wieder in die Richtung des zweiten „Devil Came To Me“ Albums. Dover leben neben der grundsoliden Musik sehr von Sängerin Cristina, die - egal ob sie sehr ruhig wie bei der ruhigen Nummer „Big Mistake“ oder eher aggressiv singt - immer hervorragend klingt. Die Platte braucht mehrere Durchläufe, ehe sie ihre ganze Pracht offenbart. Allein die Single „King George“ und das Famose „Better Day“ verlangen nach der Höchstnote. Ich hätte nicht gedacht, daß ich die 15 mal mit der Begründung „Einfach nur sympathisch“ ziehe, aber nun ist es soweit. Egal ob Death Metaller, Punkrocker oder relativ Unberockter, die Scheibe gefiel eigentlich jedem dem ich sie vorgespielt habe. Also zumindest reinhören ist Pflicht, und ihr solltet die Chance nutzen die Band auf ihrer wohl letzten kleinen Clubtour im Feb./März zu sehen, die werden groß, da sie es wie sonst nur Therapy und Nirvana schaffen Fans vieler Richtungen mit Bodenständiger Rockmusik zu begeistern. Also ihr harten Jungs: Keine Angst vor dieser schönen Scheibe, denkt dran was Jens Wedekin gesagt hat: „Leute im Canibal Corpse Shirt haben auch Gefühle“. So is et!

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