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DREAM THEATER - Distant Memories - Live In London

VÖ: 26. November 2020   •   Label:  InsideOutMusic/Sony Music

21 Songs umfasst das aufgenommene Material, sechs Lieder kommen vom 2019er Album Distance Over Time, einer (A Nightmare To Remember) stammt vom 2009er Album Black Clouds & Silver Linings, der andere (In The Presence Of Enemies - Part 1) wurde vom 2007er Album Systematic Chaos ausgewählt. 

Beim Rest hat man das komplette Metropolis Part 2: Scenes From A Memory aufgeführt. 

Mit Live Scenes From New York aus dem Jahr 2001 hat man das letztere Programm zwar auch schon mal live aufgenommen, dennoch finde ich es nicht tragisch, dass man Metropolis Part 2: Scenes From A Memory nun neuerlich wieder mitgeschnitten hat. 

Distant Memories gefällt mir sehr gut. Richtig überschwänglich bin ich in meiner Bewertung trotzdem nicht. Das liegt nicht am Bandsound. Mich stört auch nicht, dass ich 
Metropolis Part 2: Scenes From A Memory ja bereits im oben erwähnten Livegewand seit 2001 im DVD- und CD-Fach liegen habe. Der Bandklang und die Aufnahmetechnik haben sich zum positiven verändert. Jedoch, und da ist mein Lieblingslied Fall Into The Light vom Album Distance Over Time der Indikator, verpasst man im Mix, möglicherweise vorab durch die gewählte technische wie auch organisatorische Mikrophonierung, den Rezipienten richtige goose bumps moments empfinden zu lassen. Die Bridge von Fall Into The Light war schon auf dem Studioalbum bemerkenswert, bei der Liveversion hört man leider nur sehr leise das Mitgröhlen der Melodie durch die anwesenden Fans. Es wäre ein perfekter Moment geworden für Gänsehaut. 

Nichtsdestotrotz ist Distant Memories kein unnötiges Livealbum, man kann es sich bedenkenlos anhören. 

Zum Schluss eine kleine humoristische Anmerkung: DREAM THEATER waren bei der Nachbesetzung des Drummers Mike Portnoy konsequent in Bezug auf die identische Initiale des Vornamens beim Nachfolger [die engsten Kandidaten waren der Deutsche Marco Minnemann (u. a. mal H-Blockx) und Mike Mangini. Letzterer wurde es, weil Minnemann den Eindruck erweckte, dass DREAM THEATER nicht seine 100 % Aufmerksamkeit erfahren würde.). Jay Weinberg (SLIPKNOT) oder Joey Jordison (Ex-SLIPKNOT) wären für mich neben der technischen Finesse noch aus anderen Gründen ernsthafte new hires gewesen: DREAM THEATER hätten nämlich dann für Inkognitoauftritte als THE FIVE Js" unterwegs sein können.  

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