Während viele Kalifornier sich eher der Gute-Laune-Musik verschrieben haben, gibt es bei DREAMIND DEAD eine ungehobelte Mischung aus Thrash und Black Metal. Ab und zu, gerade in den eher ruhigen Passagen, kommt dann auch immer noch ein Schuss klassischer Metal dazu, was insbesondere für die Gitarren gilt. Sägerin und Gitarristin Elisabeth Schall schaltet zum Glück nie auf cleane Vocals um. Die und der Verzicht auf Keyboards verhindern kitschige Klänge. Ohnehin ist die kehlige Stimme der Frontröhre ein großes Plus der Band. Sie klingt so giftig, dass sich viele der männlichen Mitstreiter hier eine Scheibe abschneiden können. Auch die nicht glatt geschliffene Produktion trägt dazu bei, dass diese Platte ihre Atmosphäre entfalten kann. Was das Duo auf seinem Debüt bietet, ist sicher nicht neu, aber mit so viel Seele ist es selten dargeboten worden. Fans der räudigen aggressiven Töne sollten sich mal mit DREAMING DEAD beschäftigen.
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