Naja, musikalisch hat er jedenfalls die Nase vorn und rockt Herrn Rose mit links durch die Wand. Auf „Sick“ holt McKagan alle seine Einflüsse aus dem Gewürzschrank (Punk, Rock’n’Roll, Sleaze, Hardrock) und kocht daraus ein gar hervorragendes Süppchen. Die Platte kommt unheimlich relaxt aus den Boxen und variiert gekonnt Geschwindigkeit, Coolness, Melodien und ruhigere Klänge. Songs wie „Flatline“ oder „The Slide“ versprühen regelrecht Party Flair, während „Mother’s Day“ eine radiotaugliche Ballade von internationaler Güte ist. Auch wenn Duff seinen Ex-Arbeitgeber verkaufstechnisch nicht überholen wird, ein starkes Stück Rock hat er auf jeden Fall eingeholzt.
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