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Loely Kamel - Dust Devil

VÖ: 28. Oktober 2011   •   Label:  Napalm Rec (Edel)

„Das klingt stimmlich schon nach Danzig“ war das erste, das ich dachte, als ich den Opener „Grim Reefer“ hörte. Nette Slide Guitar. Es dauert etwas bis das Schlagzeug einsetzt, aber dann geht es ab. So soll Stoner Rock klingen, schön bluesig und mit nettem alten Sabbath und natürlich Kyuss-Einfluss. Der zweite Song, „Evil Man“ ist ein echter schlagkräftiger Hit, der in düsteren Discos begeistern sollte. Ordentlich geht es mit „Blues For The Dead“ weiter und es wirdklar, dass die Norweger mit ihrem dritten Album ein verdammt gutes Genre-Album geschaffen haben, welches nicht nur Stoner- Jünger begeistern kann. Immer mal wieder überraschend coole Riffs. Ordentlich doomig geht „Seventh Son“ ab. Klasse in dieser Hinsicht das noch doomigere Ende des Stücks! Danach geht es wieder etwas rockender weiter mit „The Prophet“. In die Skandinavisches Welt des Todes geht es wieder recht doomig nach „Ragnarökr“. Mein persöhnliches Highlight folgt dann mit dem sechs-minütigen „Roadtrip With Lucifer“, welches schön rockend ordentlich nach Kyuss klingt und mit einem fettem Groove überzeugt. Das folgende „Hard To Please“ ist perfekter 70er Hard Rock und löst entspannendes Headbanging aus. Das finale „Whorehouse Groove“ fasst noch mal viele Stärken der Scheibe zusammen und erinnert mich irgendwie an die alten und besten Tage von ZZ Top. Insgesamt ist „Dust Devil“ somit ein sehr gutes Album für Freunde von Kyuss, Danzig und dem guten Ur-Doom der 70er. Da der Sound auch perfekt oldschoolig aus den Boxen dröhnt, kann ich diese Scheibe nur empfehlen.

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