Während bei UNHALLOWED ganz im Stile des Namenspatrons DISSECTION der tötlich-schwarmetallische Morgenstern kreist, lässt es Schurz auf seiner Soloscheibe ruhiger angehen. Passend zum Sturmtief Eberhard, dass düstere Wolken über das Land peitscht, drückt Schurz düster-melancholische Riffs durch die Membran und versieht diese mit einem Mix aus cleanen, teils leicht morbiden und grunzigen Vocals. Dazu leiert er dem Keyboard Melodien aus den Tasten, die verschiedentlich an frühe AMORPHIS oder Dan Swanös Soloprojekt MOONTOWER erinnern. Hört euch nur mal das geniale „Beyond the Grimson Haze“ an. Irgendwie fühle ich mich ohnehin hier und da an eine Mischung aus AMORPHIS‘ „Tales…“, DARKSEED und Swanö’s Projekt NIGHTINGALE erinnert. Songs wie „Fields of Fire“ sind keineswegs poppig, bestechen aber doch durch eine gewisse Sanftheit. Außerdem liefert Schurz eingängige Melodien am Stück, so dass „Where Shadeless Dwell Frozen“ nicht langweilig wird. Jürgen Schurz lässt mit DYING EMBERS die Hochzeit des 90er Jahre Melodic Death Metal aufleben, als Bands wie AMORPHIS, IN FLAMES, CEMETARY, CREMATORY, PARADISE LOST oder PYOGENESIS ihre herausragendsten Alben unters Volk brachten. DYING EMBERS entfachen das Feuer jener Tage mit „WHERE SHADELESS DWELL FROZEN“ neu.
Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren