Aber dieses Leben ist bekanntlich eines der härtesten und so muss man als Schreiberling eben dadurch, in der Erwartung, mal wieder einen ordentlichen Verriss zu verfassen. Doch was ist das? Wenn DAS Deathcore ist, dann heißt mein Oppa Irmgard. Dying Signals weisen meiner Meinung nach mehr Parallelen zu Größen wie Cannibal Corpse auf, was ich als sehr angenehm empfinde. Zwar prügelt der Malta-Sechser nicht ganz so schnell durchs Gebälk und lässt immer mal wieder etwas Platz für einen erbarmungslosen Groove, aber die technisch anspruchsvolle Gitarrenarbeit weist durchaus auf Einflüsse aus der US-Brutalo-Death-Szene hin. Interessant wird die Platte aber auch durch die vertrackte Rhythmik, die dem Hörer einiges abverlangt. Die Sänger Chris und Melchior (Kaspar und Balthasar hingegen sind nicht dabei) brüllen, grunzen und kreischen sich dabei durch ein abwechslungsreiches und durchaus gutes Extrem-Metal-Scheibchen.
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