Beim polieren haben diesmla Dream Theather Shouter James LaBrie ("No Holy Man") und Kürbiskopf Andi Deris Schützenhilfe geleistet. Entsprechend klingt "Black Widow" etwas härter und kratziger als der Rest der Scheibe. Aber insgesamt haben die Jungs doch auch in Eigenregier wieder einige hörenswerte Songs zusammengebastelt.
Stilistisch dürften Freunde von Lion's Share & Co durchaus auf ihre Kosten kommen, aber auch gestandene Hardrocker müssten bei Songs wie "Can't Fool The Devil", welches mit zünftiger Double Bass für Stimmung sorgt, ein heftiges Kopfzucken erleben! Hier darf trotz aller Melodie gebangt werden.
"Dare to be different" steigt mit einem fast PC69-schen Hochgeschwindigkeitsriffs ein und entwickelt sich dann zu einem klassischen Melodiemonster: für mich der beste Song der Scheibe. Nun mag man geteilter Meinung darüber sein, ob sich Eden's Curse mit ihrer Musik bei dem Song nicht selbst wiedersprechen, denn in der Vergangenheit lautete der Vorwurf immer wieder, dass man gerade zu viele Ähnlichkeiten mit anderen Genrebands habe. Wie dem auch sei, mit "Trinity" liefern die Herren ihr bislang stärkstes Album ab und ich wiederhole mich gerne: wie bei "Second Coming" gibt es auch heute nach wie vor viele Alben, die wesentlich schlechter sind als das Zeug von Eden's Curse. "Trinity" ist ein wirklich gutklassiges Melodic Metal Album mit traditionellen Wurzeln und ordentlich Pfeffer im Hintern.
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