Auch mit ihrem neuen Album „Helvetios“ gehen die Schweizer Eluveitie ihren Weg zwischen hartem Metal und melodischen Folk unbeirrt weiter. Das stößt bei der Szenepolizei in aller Regel auf wenig Gegenliebe, beim metalaffinen Jungvolk jedoch umso mehr. Und man muss den Eidgenossen in jedem Fall bescheinigen, ihr Metier im Griff zu haben. Die folkig angehauchten Melodien treffen häufig ins Schwarze („Santionian Shores“, „A Rose For Epona“). Doch auch die harte Seite der Musik kommt absolut nicht zu kurz. „Havoc“ zum Beispiel startet als wüster Thrash-Brecher und wechselt erst im Verlauf des Songs ins melodischere Gefilde. Jedermanns Sache ist diese Herangehensweise natürlich nicht, aber wer kein Problem mit Gefidel hat, der wird von Eluveitie auch diesmal hervorragend versorgt.
Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren