Die Folk-Metal Elemente wurden auf ein Minimum zurück geschraubt, auch wenn es natürlich noch die Geige (z.B. "The Play of the Leaves") und einige entsprechende Melodien gibt. Insgesamt wurde hier eine recht kurzweilige Melodic Metal Mischung mit deutlichen Hardrock Anleihen angerührt. Wenn man "What's Left Of Me" hört, könnte man auch meinen, das neue "First Signal" Album von Harry Hess läuft.
Im Vergleich zu "Wyrd" wurde das Tempo deutlich reduziert und dafür deutlich mehr Wert auf Eingängigkeit gelegt (z.B. "This Nightmare will never end"). Mit "Runreader" wird allerdings auch mal etwas mehr Gas gegeben, von früheren Death Metal Ausflügen ist aber auf "Red Silent tides" nichts mehr zu hören.
Der Sechser liefert mit dem sechsten Studiowerk ein sehr gefälliges Melodic Metal Album ab, bei dem die Folk-Aspekte zum Gimmik herunter gestuft wurden - aber aufgrund der hohen Qualität der Songs empfindet man dies nicht als störend. Anders als "Wyrd", besser als "The Scythe" und fast ist man versucht vom besten Album der Italiener seit langer Zeit zu sprechen!
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