Teo Savage scheint in die Band zurückgekehrt zu sein, so dass die Truppe weiterhin als Fünfer um die Gunst der Metal Gods buhlt. Zwar wären mir RAGE und BRAINSTORM (Labelinfo) nicht zwingend als stilistische Vergleichsgrößen in den Sinn gekommen, denn die Truppe geht doch eine ganze Ecke truer zu Werke. Insofern sind die Griechen auch nicht der offensichtlichste Opener für Geoff Tates QUEENSRYCHE Tour, ich hätte sie eher bei GRAVE DIGGER, ORDEN OGAN, MAJESTY, WARRIOR PATH oder BROTHERS OF METAL im Tourtross gesehen. Davon abgesehen überzeugen EMERALD SUN aber tatsächlich mit kernigen Riffs und guten Melodien, welche stellenweise in große Refrains (z. B. „Legions of Doom“) verpackt werden. Ein bisschen griechischer Pomp darf aber durchaus sein. Obwohl die Songs fast alle (nur) um die fünf Minuten lang sind, strahlen sie doch eine gewisse epische Atmosphäre aus („Where Warriors Belong“). In Songs wie „Raise Hell“ darf es dann aber auch gerne mal etwas direkter zur Sache gehen und die Drums treiben den Songs kraftvoll aus der Membran der Boxen. EMERALD SUN bleiben sich auf „Kingdom of Gods“ zu hundert Prozent treu und empfehlen sich ein weiteres Mal für die Ehrenbürgerschaft in Trveheim. Neben kernigen Riffs, druckvollen Drums und guten Songs überzeugen auch Sound und das gelungene Artwork.
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