Nach 20 Jahren Bandgeschichte ein Neuanfang? Für ESCAPE WITH ROMEO das erklärte Ziel, das vor allem Mastermind und Gitarrist der Band Thomas Elbern mit Eifer und Inbrunst verfolgt. Daher macht er sich im Laufe des Jahres 2011 ans Songwriting und es entstehen seltsame Liebeslieder, Protestsongs und andere schwer verortbare Stücke. Zum neuen Konzept gehört zudem, dass es auch deutschsprachige Songs gibt. Die langjährigen Bandmitglieder hören selbige, sind begeistert und brennen für ein neues Album, fünf Jahre nach dem letzten Longplayer „Emotional Iceage“ (2007). Und so entsteht das neue Werk „Samsara“, das uns vierzehn (!) Tracks einer Spielart des elektronisch sphärischen, melodiös melancholischen Alternativepops (?) liefert, die durchaus durch eingängige Melodien ('Sie liebt dich (nicht)'), musikalische Vielfältigkeit ('Wrong Laila') sowie die zusätzlichen weiblichen Vocals von Anna Brandt ('Spring aus dem Zug') zu überzeugen wissen. Insgesamt ein überaus vielfältiges, buntes Electronica-Albums, das einen genuin eigenen, einzigartigen Sound und pittoreske, emotionale Klangwelten erschafft, die nicht einmal ansatzweise als Mischung von Elementen von KLEE, WOLFSHEIM, PETERLICHT, PHILIPP BOA oder von den elektronischen PARADISELOST („Host“) zu beschreiben sind.
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