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EverEve - E-Mania

VÖ: 23. März 2003   •   Label:  Massacre

Eine traurige Ursache dafür, war 1999 der Selbstmord ihres bemerkenswerten Sängers Tom Sedotschenko, der die Musik nicht zuletzt durch seine ausdrucksstarke und leidenschaftliche Stimme prägte. Das nachfolgende Werk „Regret“ läutete dann den Wendepunkt in der mittlerweile 8 jährigen Bandgeschichte ein. Vermutlich waren sie nicht ganz so zufrieden mit ihren kommerzlastigen Album „Regret“ oder einen ganz anderer Grund hat sie veranlaßt, sich plötzlich dem Elektronic Rock zuzuwenden. „Cyber Gothic Metal“ nennt sich das Ganze - für mich klingt es eher nach einem weiteren Ausverkauf. Man denke nur mal an den kommerziellen Erfolg in den letzten Jahren, einer einstigen Death Metal Band mit klangvollem Namen „Paradise Lost“. Obwohl die Songs durchaus ansprechend sind, haben EverEve sehr viel von ihrer Magie, die in den Liedern der ersten beiden Alben herrschten, verloren. Songs wie der Opener „K.M.“ oder „T.o.Our D.enial“, deren Titel fast genauso lächerlich klingen, wie ihre Pseudonyme (z.B. MZ Eve 51 am Mikro), schaffen es einfach nicht den Zuhörer mitzureißen. Sie plätschern nach mehrmaligen Hören nur so dahin, wie ein tropfender Wasserhahn. Wahrscheinlich wäre die Kritik um Längen besser ausgefallen, wenn man das aktuelle Werk „E-Mania“ unter einem anderen Namen veröffentlicht hätte - so gibt’s leider nur knappe

 

 

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