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Extreme Cold Winter - Paradise Ends Here

VÖ: 29. November 2015   •   Label:  vicrecords

Eigentlich kein Wunder, stehen doch hinter dieser Band AJ van Drenth (BEYOND BELIEVE, TEMPLE), Pim Blankenstein (OFFICIUM TRISTE, THE 11Th HOUR), Seth van de Loo (SEVERE TORTURE, VOODOO GODS, CENTURIAN). Die Jungs verstehen etwas von Metal und das lässt sich mit jedem Ton, der aus den Boxen dröhnt, unverkennbar vernehmen. Druckvolle, düstere und zugleich hypnotische Riffs ziehen den Hörer sofort in ihren Bann, dank der infernalen Growls von Pim Blankenstein ist „Paradise Ends Here“ nicht nur einfach der Titel des Albums, sondern musikalisch umgesetztes Programm, wird dadurch ein überaus hohes Maß an höllischer Unterweltlichkeit verbreitet. Klingt ein bisschen so wie VALLENFYRE, nur eben massiv entschleunigt ('Siberian Darkness').

Neben der riffigen Eingängigkeit sorgen mitunter auch die sparsam eingesetzten und überaus souligen Leadgitarrenpassagen für ein Mehr an Abwechslung ('Once Liquid Waters'), für diabolische Festlichkeit und ein Zufrieren der imaginierten Hölle. Der Opener 'Warriors Of The Wasteland' besticht zudem durch seine martialische Kraft im Verein mit düsterer Infernalität, 'The Cosmic Rain' durch einen Hauch MY-DYING-BRIDE'scher Melodik im Kontrast zu riffig-schnaufender Dynamik. Weltklasse!

Kurz: Nur purer, authentischer, infernaler Doom im Stile von BEYOND BELIEVE und den äußerst entschleunigten VALLENFYRE, sonst nichts. Das waren und sind unverkennbar die Zutaten, mit denen die ganz großen Werke dieses Genres gemacht sind. Diese Debüt-EP hinterlässt ein riesengroßes Ausrufungszeichen. Auf weitere Veröffentlichung darf man deshalb gespannt sein!

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