Ich persönlich kann die Vergleiche mit "Fates Warning" oder "Queensryche" schon nachvollziehen, auch wenn "Eyefear" sicherlich nicht die vertrackten Songstrukturen von Prog-Rockern wie etwa "The Quiet Room" vorweisen können - stört mich aber auch nicht. Doch gerade die - teilweise traurig zu seufzen scheinende - Stimme von ex-Pegazus Shouter "Danny Cecati" verleiht den Australiern gewisse Ähnlichkeiten zu oben genannten Bands - man höre etwa den Titeltrack.
Für meinen Geschmack bieten "Eyefear" auf ihrem zweiten tatsächlich zugängigen Album schon leicht verdaulichen Melodic Metal, der je nach Geschmack auch als Prog-Metal ausgezeichnet werden könnte. Der Kollege Dammann kritisiert, dass "Eyefear" im Gegensatz zu "Queensryche" oder "Fates Warning" nicht wegweisend für ihr entsprechendes Genre seien. Richtig, und dennoch: stört das wirklich? Mich in diesem fall jedenfalls nicht. "A World Full Of Grey" ist ein leicht düsteres Melodic Metal Album mit progressiven Anleihen und einigen Ecken und Kanten und vor allem einem gutem Sänger. Ich finde die Scheibe durchaus hörenswert - auch wenn sie natürlich Scheiben wie "Empire" oder alte Fates Warning Klassiker nicht ersetzen kann.
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