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Eyevory - The True Bequest

VÖ: 30. Juni 2012   •   Label:  Starfish Music
Vor drei Jahren begann der Werdegang des Quartetts und die Damen und Herren können bereits auf Tourerfahrung mit Bands wie Saga zurückblicken, sowie einige Musikpreise ihr Eigen nennen. Auf das erste Hören erscheint der stilistische Mix der Band zunächst mal außergewöhnlich, doch nach und nach gewöhnt man sich an den Mix aus Gitarren, Querflöte und Melodien. Spätestens als am Ende in „The Tower“ die Originalmusik der Drei Fragezeichen in den Song eingebaut wird, ist das Eis endgültig gebrochen. Doch zurück zum Anfang der im Horus Sound unter Leitung von Frank Bornemann (Eloy) aufgenommenen EP. Die Elfenbeinsounds zu Beginn von „Addiction to Affection“ erinnern fast an die Piano Metaller von In Legend, doch dann geht es deutlich rockiger weiter und es mischen sich alternative Melodien á la „The Coalminer’s Beat“ in den Song ein, der immer wieder für ausführliche Querflöteneinsätze Platz schafft. „On My Way To Bliss“ bleibt bei mir nicht so hängen, was aber daran liegt, dass ich die Melodie nicht so mag. Dies ändert sich jedoch spätestens mit dem sehr eingängigen „Blind Understanding“, welches mit einer ordentlichen Portion Druck aus den Boxen donnert. „Divided“ ist ein getragener Song, der sogar Fans von Mainstreammillionären wie Alanis Morissette gefallen könnte. Das fast 10minütige „The Tower“ darf als umfassende Selbstbeschreibung der Bremer gelten, fasst es doch alle Facetten des Stils der Band trefflich zusammen.

Eine EP mit einer erfreulich langen Spielzeit und ebenso erfreulichen musikalischen Visionen, die sich jenseits angesagter Trends und Moden bewegen. „The True Bequest“ scheint seinem Titel treu bleiben zu wollen und präsentiert ein musikalisches Vermächtnis, welches sich hoffentlich schlussendlich eher als Vorbote weiterer Alben entpuppt denn als Nachlass einer hoffnungsvollen Band aus Bremen.



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