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Faun - Totem

VÖ: 02. März 2007   •   Label:  Curzweyhl
26. Februar 2007

Denn Faun stechen deutlich aus dem unübersichtlichen Dschungel der im Laufe der Mittelalterwelle entstandenen Bands heraus.
Weite Strecken erinnert mich "Totem" an Silberlinge von QNTAL oder sogar Estampie und wohl nicht ganz zu Unrecht, hat Frontfrau Lisa doch lange Zeit bei Syrah Gesangsunterricht genommen. Und auch sonst sticht die klassische Ausbildung der meisten Faun-Musiker ins Ohr. Neben einem reichen Instrumentarium sind auch die Melodieführung und Arrangements alles andere als eintönig und gradlinig. Die meist sehr ruhigen, fast düsteren Stücke laden durchweg zum Träumen ein und entwickeln bisweilen fast schon indianisch-spirituellen Charakter. Besonders schön entwickelt sich der mehrstimmige Gesang, der beiden Sängerinnen.
Mein besonderer Anspieltipp ist das sehr schöne "Unicorne", während mir "November" eher zu eintönig daherkommt. Schön auch das abschließende a capella Stück "Der stille Grund", das meiner Meinung nach ein bisschen weniger Hall vertragen hätte.
Zu der wohl recht aufwendigen Produktion im Digipack mit Pergament-Booklet kann ich leider nicht sagen, da ich nur eine Promo-Pappschuberversion bekommen habe, aber es hört sich gut an, außerdem gibt es noch eine Limited Edition (2000 Stück), die noch ein Extra-Stück beinhaltet.
Sicher nicht gerade die perfekte CD für die nächste Party, aber auf jeden Fall was zum Träumen.

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