Schon mit ihrem ersten Album „ Step one“ hatten sie Akzente gesetzt. Verantwortlicher Produzent für „Aion“ war wieder Riccardo „Paso“ Pasini.
Mit ihrer interessanten Mischung aus Metal, Hardcore und leicht Gothic angehauchtem Album kann der Zuhörer etwas erwarten.
Als erster sollte ich erwähnen, dass ich nicht gerade der Fan von Keyboard Parts in Liedern bin. Doch ich war überrascht zu hören, dass die Lieder meistens dezent und nicht zu extrem damit untermalt wurden. Keine wirklich eigenständigen Keyboardsoli waren also zu erwarten und machten mich gespannt auf das weiterhören.
Einflüsse von Hardcore Bands lassen sich, in diesem 9 Lieder langem Album, hin und wieder erahnen und „ Figure of Six“ entwickeln somit ihren eigenen Stil.
In „ Dark Side“ lassen „Figure of Six“ nur ihre Instrumente sprechen und erzeugen somit eine relaxte und ausgewogene Stimmung.
Violinenartige Töne lassen das Lied „ The Hanged Man“ beginnen und leicht elektronische Melodien setzten ein, die sich ein wenig wie ein Tonausschnitt aus der Titelmelodie von Capt´n Future anhören. Darauf hin folgt aber gleich ein leicht angekratzter Breakdown, bevor es metallastig weiter geht.
Ein dickes Plus von mir gibt es an die Stimme von Sänger „Giacomo Lavatiura“, dessen Stimme im oberen Gesangstil leicht rauchig klingt und dadurch Stimmung in das Werk bringt.
„Figure of Six“ haben hier in interessantes Album rausgebracht, was mehrere Elemente verschiedener Musikrichtungen aufweist. Was nicht für jeden ein Ohrenschmaus sein muss.
Wer aber auf elektronische Einflüsse in Verbindung mit Metal und hardcorelastigen Passagen steht, kann sich ja ein eigenes Bild verschaffen.
Tracklist:
1. The Man With The Book And The Gun
2. Warshow
3. Ten Years Alone
4. Akeldama (bloody field)
5. Dark Side
6. Morning Star
7. The Hanged Man
8. Pull The Trigger
9. Hands of Aion
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