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Firespawn - Abominate

VÖ: 06. Juni 2019   •   Label:  Century Media Records
Denn sie machen da weiter, wo sie mit ihrem Longplayer „The Reprobate“ aufgehört haben. Dabei wird der genuin eigene Sound insofern weiterentwickelt, dass der Death Metal mit einer wahrnehmbareren Dosis Heavy Metal verfeinert wird, nämlich in Form von etwas längeren Gitarrensoli, die äußerst bluesig und emotional daherkommen. Ansonsten gerät die Abrissbirne wieder einmal ordentlich in Wallungen, die brutalen Riffs treiben den Sound erbarmungs- und kompromisslos vor sich her und LG Petrov versorgt die Songs wie gehabt aufgrund seiner einzigartigen Stimme mit einer gehörigen Portion Infernalität.

Nicht einmal der Rausschmeißer 'Black Wings Of The Apokalypse' lässt eine Verschnaufpause zu. Ähnlich wie beim Opener 'The Gallows End' möchte man da nicht hinter den Drums sitzen. Da ist Höchstleistung gefordert. Schön düster geht es phasenweise in 'Death And Damnation' zu, und hier hintergründig dann tatsächlich vorsichtige heavy-metallische Elemente zu vernehmen. Schön groovig wird es im titelgebenden Track 'Abominate', 'The Great One' zieht in Puncto Martialität alle Register, zumal der Track mitunter etwas entschleunigter daherkommt und die typisch todesmetallische Düsternis aufzuweisen hat. Ein wahres Highlight stellt dann 'The Hunter' dar, vor allem wegen seiner groovigen Mitgrölattitüde.

Fazit: In einer Zeit, die von manigfaltigen Unsicherheiten geprägt ist, befriedigen FIRESPAWN eindrucksvoll und mehr als überzeugend die Sehnsucht der Menschen nach Geborgenheit und Halt im Leben, indem sie mit ihrem Death Metal der alten Schule eine befreiende Brutalität und eine erfrischende Infernalität zelebrieren, dieses Mal verfeinert mit einer wahrnehmbaren Portion düsteren Heavy Metal.
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