Nach dem 2008er „Live Premonition“ bezeichnet das in ihrer Heimat aufgenommene „Apotheosis“ Livealbum eine Zäsur im Schaffen der Band, denn Sänger Apollo Papathanasio (immerhin seit 2005 in der Band) will sich künftig nur noch den SPIRITUAL BEGGERS widmen und räumt somit seinen Posten für Kelly Sundown Carpenter (BEYOND TWILIGHT, ADAGIO usa.). Zwar haben es dieses Mal nur 17 Songs auf die Playlist geschafft, diese haben aber insgesamt noch mehr Hitcharakter als der ein oder andere Song auf „Live Premonition“. „Apotheosis“ spiegelt die Livequalitäten der Griechen wirklich gut wieder und die Songs haben ordentlich Wums. Mit „Losing My Mind“, „Few Against Many“, „Edge of a Dream“, “Wall of Sound”, und “Glorious” wird die aktuelle Studioscheibe der Jungs gebührend bedacht, doch mit “Allegiance”, “Between Heaven And Hell“ oder „Mercenary Man“ bleibt die Vergangenheit natürlich nicht unberücksichtigt. Warum man sich für die Coverversion „Maniac“ entschieden hat, anstatt lieber einen der stärksten Songs des Albums, sogar der Bandgeschichte, nämlich „My Loneliness“ in die Setlist zu nehmen ist mir nicht klar. Und auch wenn einige Kollegen der schreibenden Zunft der Meinung sind, dass ein Gitarren- und Keyboardsolo 2012 bzw. 2013 noch zeitgemäß wären und in der Tradition von DEEP PURPLE & Co zu sehen sein, so muss ich doch feststellen, dass ich das Geklimpere auch bei allen anderen Bands so überflüssig wie Matjes mit Pellkartoffeln im Regen finde.
Kurz: FIREWIND haben mit „Apotheosis“ eine gute Livescheibe abgeliefert, die die Band im besten Licht zeigt und über viele Schwächen der Studioalben hinwegsehen lässt.
Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren