VÖ: 29. Juni 2007 • Label: Reartone Music / Twilight-Vertrieb
von Marc Stoffregen
06. Juni 2007
Musikalisch liefern die Jungs hier sauber eingespielten, gut produzierten Dark Metal ab, der irgendwo im symphonischen Bereich zwischen Black und Gothic angesiedelt ist. In den komplett deutsch gehaltenen Texten setzt man sich, wie es der Albumtitel “Sade Et Masoch” schon ankündigt, mit der dunklen Seite der Triebe und Hiebe auseinander. Erinnern tut mich die Band dabei ein wenig an ältere Dornenreich und bedingt auch an Gruppen wie Eisregen und Das Ich. Dennoch besitzen Fjoergyn definitiv ihren eigenen Stil. Härtere Parts wechseln sich gekonnt mit hymnenhaften, fast Pagan Metal mäßigen Stellen und epischeren, etwas verlangsamten Momenten ab, die an Dramaturgie hinzugewinnen lassen. Auch die schönen Keyboard-, Flöten- und Trompetensounds verleihen dem Ganzen im Kontext gesehen eine ganz eigene Note. Als Anspieltipp gebe ich euch den Track “Katharsis” mit auf den Weg, welcher gleichzeitig auch mein derzeitiger Favorit ist. Ansonsten bleibt ein nettes Album, der etwas besseren Sorte, dessen Stärken zugleich auch seine Schwächen sind. Überwiegt zwar zu großen Teilen die Abwechslung bei dieser Scheibe, so mangelt es ihr auch wiederum in manchen Songs daran. Dennoch ist “Sade Et Masoch” eine Versuchung, zumindest aber ein Reinhören wert.
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