Seit 1997 treiben die selbsternannten Moshoholics nun schon ihr Unwesen. Begonnen hat das Ganze aus Verehrung von Crossoverbands wie S.O.D. Auf ihrem vierten Album erinnern die Schweden aber auch stark an traditionellen Thrash. Am ehesten können wohl die Veteranen von Overkill als Vergleich herhalten.
F.K.Ü. halten das Tempo in der Regel sehr hoch, Abwechslung bieten dann langsamere Tracks wie das gelungene ´ At The Mountains Of Madness´. Aber auch diese Variation der Geschwindigkeit kann nicht verhindern, dass sich die Scheibe mit zunehmender Spieldauer etwas totläuft. Entgegen den selbstbewussten Songtiteln gibt es gute Tracks, aber keine wirkliche ´Anthem Of The Moshoholics´. Die Hymnen stammen da doch von anderen. Der vierte Output der Schweden ist sicher nicht schlecht und es blitzen immer mal wieder starke Riffs durch. ´4: Rise Of The Mosh Mongers´ ist nicht gut genug, um wirklich aus der inzwischen sehr breiten Masse herauszustechen. Da wird wohl auch nicht das mir etwas zu überzogene Horror Image helfen, das sich die Band verpasst hat. Wer auf eine solide aber etwas uninspirierte Mischung aus D.R.I und Overkill ohne den Anspruch auf Innovation abfährt, wird hier fündig.
Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren