Dieser Spaß kommt nun bei "Life Is Good" leider etwas kurz. War der Vorgänger "Speed Of Darkness" noch ein abwechslungsreiches Album voller Hits, kommt "Life Is Good" über die gesamte Spielzeit nicht so richtig in die Gänge. An alte Glanztaten erinnern am ehesten noch "The Hand Of John L. Sullivan" (etwas flotter) oder "The Guns Of Jericho" (ruhiger, aber schmissig). Schon immer waren auch die ruhigen Töne fester Bestandteil des Bandsounds, doch die schnelleren punkingen Einflüsse sind nun fast völlig verschwunden. Das muss nicht zwangsläufig schlimm sein, wären nicht so viele Songs – es tut mir leid – langweilig. Bei mindestens der Hälfte der Lieder vermisse die Ohrwurmmelodien, die diese Band hervorbringen kann.
"Life Is Good" ist natürlich kein Totalausfall und an einem trüben Novembertag kann man die Platte zu einem Gläschen Jameson bedenkenlos laufen lassen. Ich für meinen Teil hoffe jedoch, dass FLOGGING MOLLY bei der nächsten Scheibe die Handbremse lösen und das Gaspedal wieder häufiger Richtung Bodenblech treten.
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