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Alice's Inferno

VÖ: 23. September 2005   •   Label:  Armageddon Music
04. Dezember 2005

Das Forever Slave Debütalbum Alice's Inferno erzählt die Geschichte der Teenagerin Alice, die angeklagt ist, ihre Eltern getötet zu haben, weil sie mit dem Messer in der Hand neben den Leichen gefunden wurde. Die Protagonisten erinnert sich jedoch an nichts und muss in ihrem Unterbewusstsein nun nach der Wahrheit suchen. Ein schönes Thema, um auf dieser Basis diverse seelische Abgründe musikalisch auszuloten und genau das tun Forever Slave auch. Dem Anspruch darüber hinaus, hörbaren Symphonic Gothic Metal zu machen, wird die siebenköpfige Formation ebenfalls gerecht und der deutsche Produzent Lars Ratz hat dem ganzen mit einen bombastischen Sound den letzten Schliff verpasst. Eingängige Melodien reihen sich aneinander und die Instrumentierung mit breiten Orchestral-Synth-Teppichen und Violine bietet einigen Variationsspielraum, der vor allem auf dem herausragenden Stück 'In the Forest' hervor sticht. Kritik gibt es allerdings auch. Die gelegentlichen Grunts von Schlagzeuger Edward, hätte man meiner Meinung nach noch etwas sparsamer einsetzen können und ein Stimmwunder ist Lady Angellyca auch nicht unbedingt. Sieht man aber über diese Schwächen hinweg, ist Alice's Inferno ein empfehlenswertes Album für alle Freunde des Gothic Metall mit weiblichem Gesang.

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