Wenn ich nun aber an Bands wie Discharge, The Exploited oder auch etwas spätere Combos á la Agnostic Front, Sick of it All, Madball oder Cro-Mags denke, haben diese doch eher weniger Überschneidungen mit der Musik der Aachener. Hier fühle ich mich eher an Bands wie Blackeyed Blondes oder die Post-Core Bewegung erinnert, da man sich doch eher um eine Mischung aus Geschrei und dissonanten Gitarren (z.B. "Everyday") bemüht. Die Melodien oder die Sprungkraft von U.S. amerikanischen Hardcorebands suht man hier doch eher vergeblich.
Wer also auf der Suche nach traditionellem Hardcore ist, der wird hier, meiner Meinung nach, nur sehr bedingt fündig. Wer allerdings deftigen Post-Hardcore mit einigen Ecken und Kanten konsumieren möchte, der dürfte hier gut bedient sein. Mir persönlich fehlt bei den sechs, z.T. recht heftigen Songs ein wenig der Wiedererkennungswert. Dies sollte als Hausaufgabe für den Nachfolger notiert werden. Ansonsten geht dieses Debüt vollkommen in Ordnung.
Wer sich ein Bild verschaffen oder die schön aufgemachte Scheibe besorgen möchte, der kann dies unter der folgenden Adresse tun:
http://www.freakwaveband.de/
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