Lediglich beim Beginn von ´The Architekture Of Loss´ denke ich sofort an die Briten. Nach dem ersten Ton des Klaviers erwarte ich eigentlich, dass nun die hohen Töne von À Sea To Suffer In´ kommen, aber daraus wird leider nichts. Merkwürdig, wie eine Band einen Ton so besetzen kann. Aber zurück zu Funeral. Streckenweise bin ich eher an die erste Godsend Scheibe erinnert, auch wenn die lange nicht so gut produziert ist. ´From These Wounds´ schafft es nur bedingt, die erwünschte Schwermut zu erzeugen. Mir fehlt der besondere Moment. Funeral legen mit dem Album eine solide Produktion vor, die mir insgesamt aber zu glatt ist. Dadurch, dass die Songs wie ´Red Moon´ sehr pompös in Szene gesetzt werden, verlieren sie ihren Charme und wirken für eine Doomplatte zu wenig sperrig. Für Leute, die sich an diese wunderbare Musikrichtung rantasten wollen, ist ´From These Wounds´ ein guter Einstieg, der es ihnen nicht besonders schwer macht, zumal das Tempo für eine Doom Platte streckenweise recht hoch gehalten wird.
Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren