Wie man es von ihm kennt, schwingt in den Songs aufgrund seiner dunklen Stimme eine gewisse Melancholie mit, musikalisch zeigt sich "Varitas" recht variantenreich. So überzeugt "Time To Pray" etwa mit einem bodenständigen, treibenden Riff und gutem Refrain, während etwa "Emerlad Sea" auch etwas modernere Effekte einfließen lässt und "Synchronicity" doch irgendwie zu poppig rüberkommt. Wie immer, kann Hughes am ehesten Überzeugen, wenn er seine unverwechselbaren Melodien mit kernigen Riffs kominiert.
Im Vergleich zu den letzten Ten Alben zeigt sich "Veritas" deutlich facettenreicher (z.B. "All I Want Is You") als geöhnliche Hardrockproduktionen. So darf man dem Album des Engländers also durchaus gehobenen Unterhaltungswert zuschreiben, auch wenn mir nicht jeder Songs gefällt. Aber dies ist vielleicht gerade die Stärker des Albums: man kann sich seine Perlen heraussuchen und so spricht "Veritas" einen weiten Kreis von Musikfreunden an.
Ohne Zweifel werden hier jedenfalls die Songwritingqualitäten Hughes' manifestiert!
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