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Gene The Werewolf - Rock ‘n Roll Animal

VÖ: 18. Dezember 2012   •   Label:  Frontiers

Die ehemaligen Studenten der University of Pittsburgh haben sich nach dem Aus ihrer diversen Pop-Punk Bands musikalisch umorientiert und schiffen nun in etwas rockigeren Gefilden, auch wenn Songs wie „Heart of Steel“ unüberhörbare Poprock-Elemente enthalten. Aber auch Freunde von KISS & Co kommen auf ihre Kosten, denn Songs wie „Superhero“ oder „Ruffneck Woman“ lassen kaum einen Zweifel an der Vorliebe der Werwölfe an den geschminkten Rockikonen aus New York. Dies liegt vor allem an den stimmlichen Ähnlichkeiten von Jon Belan zu Paul Stanley. Aber Belan und seine Jungs streuen auch genügend Sand ins musikalische Getriebe, um nicht zu poliert zu klingen. Entsprechend kommen viele der Songs mit traditionellen Bluesrock und Rock’n’Roll Riffs daher, wie wir sie von AC/DC oder Airborne kennen (z.B. „Rock’N’Roll Animal“, „Firecracker“ oder „I’ve got the Love“). Wie so häufig kommen die besten Songs am Ende eines Albums. Doch das Warten lohnt sich: „Give it Up“ kommt mit einer interessanten Rhythmik daher und überzeugt darüber hinaus mit einem mega eingängigen Refrain. Für mich das absolute Highlight einer ohnehin gelungenen Hardrock Scheibe. Mit „The Ballad of Gene“ lässt man das internationale Debüt dann bedächtig ausklingen.

Mit „Rock’N’Roll Animals“ ist den Stahlwerkern von der Ostküste ein wirklich gutklassiges Debüt gelungen, welches Alben wie etwa das aktuelle Werk von THE LAST VEGAS problemlos in den Schatten stellt. Wer von den Jungs aus Chicago jüngst enttäuscht wurde, dürfte in GENE THE WEREWOLF eine mehr als befriedigende Alternative finden!

 

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