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Gods Forsaken - Smells Of Death

VÖ: 18. April 2019   •   Label:  Soulseller Records
Deshalb lassen sich die Schweden von GODS Forsaken auch nicht verrückt machen und verordnen ihrem Sound im Hinblick auf das Tempo eine überaus gelungene infernale Mischung, die in Puncto Durchschlagskraft, Tiefgründigkeit und Wirkungsmächtigkeit überhaupt nichts vermissen lässt.

Denn für eine unvergleichlich old-schoolige todesmetallische Atmosphäre sorgen nicht nur die zornigen Growls, die treibenden Riffs, der hypnotisierende Rhythmus, sondern auch die phasenweise immer wieder durchbrechende düstere und melodiös doomige Eingängigkeit, die einen in ihren instrumentalen Partien durchaus das Geschehen um einen herum vergessen machen lassen. So bestens zu beobachten in Track 'Birth Of Insanity' und natürlich im hammermäßigen und gesanglosen Rausschmeißer 'The Curse Of Matul'. Im Opener und titelgebenden Track 'Smells Of Death' lassen GODS FORSAKEN die Abrissbirne mal so richtig kreisen, wobei es auch hier immer wieder kurze düstere Erholungsoasen gibt. 'They Crawl' ist nicht minder wirkungsmächtig, hat aber einen höheren Martialitätsfaktor, auch aufgrund des Mehr an Dynamik und Groovigkeit. Weltklasse.

Ähnliches gilt für 'From The Inside They Came', ein Song, der durch mehrmaliges Hören seine wahre Kraft entfaltet. Etwas gebremster, aber nicht minder intensiv und tiefgründig kommt 'Into The Pit We Shall Gather' daher, denn auch die Dampfwalze verrichtet ihr gründliches, verheerendes Werk ja auch nicht mit Tempo 180. Um einiges brachialer und krachiger ist dann 'The Process Of Death', ein Track, der sich gekonnt im Spannungsfeld von felsiger Unwirtlichkeit und funeraler Leidenschaft bewegt. Eine überaus durchdingende Mitreißattitüde bietet 'Dead And Buried', wohingegen 'The Dead Laughed' durch seine fast schon hymnische „Refrainpartien“ zu überzeugen vermögen. Hammer!

Kurz: Ich war sehr skeptisch, ob die Todesmetaller von GODS FORSAKEN wirklich einen würdigen Nachfolger für ihr Hammerdebüt „In A Pitch Black Grave“ erschaffen würden. Das kann man nur uneingeschränkt bejahen. Denn wie ein Fels in der Brandung bleibt die Band ihrem Sound treu und zelebriert auch auf „Smells Of Death“ einen Death Metal der alten Schule, der authentischer und ursprünglicher, brachialer und dynamischer sowie düsterer und infernaler nicht sein kann!
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