Die Niederlande scheinen dem Tod geweiht zu sein. Wie sonst ist es zu erklären, dass es in unserem kleinen Nachbarland seit den 90ern derart viele starke Death Metal Bands gibt? Nun legen GRAND SUPREME BLOOD COURT ihr Debüt vor. Die Gitarren sind runtergestimmt, allerdings geht es nicht ganz so tief in den Keller wie bei vielen Schweden. So machen die Klampfen richtig Druck. Das liegt aber nicht nur am Tuning, sondern auch an den simplen, aber sehr effektiven Riffs. Die Songs sind insgesamt einfach gehalten, was der Energie sehr zuträglich ist. Bei alten Obituary Scheiben hat ja auch niemand progressive Spielereien vermisst. Martin van Drunen beweist einmal mehr, dass er einer des besten Death Metal Shouter ist und liefert eine überzeugende Leistung ab. Auch wenn die Band es nicht will, liegt der Vergleich zu Asphyx nicht nur wegen der Vocals auf der Hand. Die haben mit ihrem Deathhammer ein absolutes Referenzwerk rausgehauen. Dieses Niveau erreichen GSBC nicht ganz, verlieren aber nur knapp im Fotofinish. Wer auf rauen, fetten Death Metal ohne Schnick und Schnack steht, wird sich vor dem Blood Court verbeugen.
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