Nach dem Comebackalbum "Back To the Rhythm", melden sich die Kalifornier nun mit dem 2. Streich nach dem tragischen Clubbrand 2003 zurück. Schon die ersten Töne zu Rising sind kultig: jammernde Akustikgitarre, die dann in einen stampfenden Midtemporocker mit guten Hooks übergeht. Die Blues-Hardrocker sind ihrem Stil treu geblieben und haben insgesamt 12 Nummern geschrieben, die zum rocken (z.B. "All or Nothin", "Shine", "Loveless") oder träumen einladen (z.B. "Only You Can Do" oder "My Sanctuary"). Kurz und gut: ich finde, dass "Rising" eine runde Scheibe geworden ist, die mit guten Songs aufwarten kann und eigentlich keine echten Aussetzer hat. Größtes Manko der Scheibe ist aber, und da stimme ich dem KollegenSchmidtlein von home-of-rock.de zu, dass die Band zu selten Zähne zeigt. Jack Russel klingt als hätte er jahrelang nur noch Mineralwasser statt Whiskey getrunken, der Produktion fehlt oft der nötige Druck, den Gitarren fehlen die knarzigen Kanten und Widerhaken an denen sich der Hörer festhören kann. Daher bleibt nach Ablauf der Spielzeit eine gewisse poppige Note in der Luft zurück - hier hätte ich mir mehr Biss und Rauheit gewünscht.
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